Auftaktniederlage zum Jahresbeginn

Foto: Bert Harzer/HarzerPressefotos

Auftaktniederlage zum Jahresbeginn

Ganz und gar nicht nach Wunsch verlief das erste Punktspiel im noch jungen Jahr 2018 aus der Sicht der BSC Rollers. Dabei wollte man entschlossen ins Match gegen die Hamburger Equipe starten und wie schon in der Hinrunde die zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen. Schon das erste Viertel war vielfach geprägt von Fehlwürfen und kleinen Patzern auf beiden Seiten, doch der Sand im Getriebe nach den Ferien war zunächst noch bei beiden Teams zu spüren. Entsprechend ausgeglichen zeigte sich der Spielstand nach den ersten zehn gespielten Minuten (16:14). Im zweiten Viertel fanden die Gastgeber um Coach Holger Glinicki deutlich besser in die Partie, allen voran den stark aufspielenden Scorern Kai Möller und Asael Shabo gelangen immer wieder einfache Punkte unter dem Korb. Zwickau hingegen probierte viel und versuchte alles ins Spiel zu finden, scheiterte aber immer wieder im Abschluss und ermöglichte dadurch den Nordländern schnelle Konter und einfache Punkte.
Der Halbzeitstand von 38:27 für die Hanseaten schien vollkommen gerechtfertigt. Nach der Pausenansprache gestaltete sich das dritte und vierte Viertel deutlich offener. Die Schumannstädter setzen auf den Wechsel von Forechecking und Pressverteidigung und versuchten Hamburg somit unter Druck zu setzen und Fehlern zu erzwingen. Aber Hamburg hatte immer wieder eine Antwort parat und ließ nicht ein Mal einen Lauf der Sachsen zu. Beispielhaft dürfen hier Vytautas Skucas zwei Dreipunktwürfe sieben Minuten vor Spielende bei einem Rückstand von 22 Treffern gelten, die einen spürbaren Vorwärtsruck bei den Zwickauern auslösten.
Im Gegenzug erfreute sich Hamburg am leicht erspielten Korb mit Foul und anschließendem verwandelten Freiwurf. Die Nordmannen ließen sich den Sieg nicht nehmen und konnten bei einem Endstand von 79:57 auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.
»Hamburg hat hochverdient gewonnen, sie waren heute in allen Dingen überlegen - sie waren bissiger, aggressiver, schneller und abschlussstärker und dem hatten wir am heutigen Tag nichts entgegenzusetzen«, konstatierte BSC-Coach Marco Förster nach dem Match. Dennoch blicken Coach und Mannschaft schon wieder nach vorn, denn nun geht es Schlag auf Schlag: Am kommenden Samstag wartet bereits mit München der nächste Tabellennachbar auf die Rollers und eine Woche später müssen die Muldestädter beim Tabellendritten, den Doneck Dolphins Trier ran. »Es warten harte Spiele auf uns und wir müssen endlich wieder zu 100% bereit sein, um endlich einen Sieg einfahren zu können.«

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